TRAUMA ARBEIT in SE (Somatic Experiencing)


Der Psychologe und Biologe Dr. Peter A. Levine ist der Begründer von SOMATIC EXPERIENCING (SE), einem psycho-physiologisch fundierten Konzept zur Behandlung und Auflösung von Schock und Trauma. Im Somatic Experiencing legen wir den Fokus der Behandlung auf die körperlichen, prozeduralen Reaktionen von Wahrnehmung und Motorik, sowie auf die vegetativen Reaktionen.

 

Lesen Sie das ausführliche Interview mit Dr. Urs Hornauer zu Somativ Experiencing.

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Trauma-Definition von Dr. Peter A. Levine:
Ein Trauma ist wie eine innere Zwangsjacke, die eine Person innerlich erstarren lässt und einen erlebten Augenblick in ihrem Gedächtnis einfriert.

Ein Trauma unterdrückt die Entfaltung des Lebens. Es unterbricht die Verbindung zu uns selbst, zu anderenMenschen, zur Natur und zu unserer geistigen Quelle.

Das Trauma steckt nicht in einem bestimmten Ereignis, sondern im Nervensystem der betroffenen Person.

Das  Autonome Nervensystem reguliert:

  • Atmung
  • Herz-Kreislauf
  • Hormonhaushalt
  • Muskelspannung
  • Magen-Darm-Tätigkeiten
  • Gesichtsausdruck
  • Stimme
  • Hören

"Ich arbeite mit meinen Klienten am Vegetativen Nervensystem und stütze mich auf die Erkenntnisse von Peter Levin und  der Polyvagaltheorie von Steven Porges.

In meiner Arbeit hat sich die Ausrichtung aus dem Polyvagal -Kreislauf wie auch der Anwendung der Erkenntnissen von Peter Levin grundlegend geändert. 

Meine Arbeit ist nebst der ganzen Kinesiologischen Balance  eine KOMPLEMENTAERE Begleitung geworden, ein hin und her pendeln und ein Achtsames Führen des Klienten sowohl im hier und jetzt -doch gleichzeitig in seinem ganzen Behandlungsbogen.

Nicht nur seinem Atembogen begleitend und führend,  sowohl  beobachtend seine Gesichtszüge, seine Entspannung versus Anspannung abwechseln anregen, ein Anregen vs ein entladen lassen, seiner/ihrer Stimme folgend, mit der Stimme tanzend , mit Stimmgabeln bis hin zu Frequenzen hörend sein Gleichgewicht wieder finden lassen- in Worte ist das für mich so sehr schwer zu fassen. Sie müssen es selbst am eigenen Körper erfahren- er l e b e n!

Dazu sind meine Werkzeuge: der Atem, die Stimme, die Bewegung ( YOGA), das Trampolin ( Schwingung), die Frequenzen ( Hörcluster) , Stimmgabeln bis Klangschalen etc. inbegriffen.

 

Ein TRAUMA lässt uns meist in der erlebten Sicherheit stehen, in der Zwangsjacke leben-meist ohne zu wissen, dass es sich anders fühlen kann, sofern diese Zwangsjacke nicht mehr nötig ist. Es führt kein anderer Weg als mit dem Körper zu arbeiten, in der Begleitung eines Mitmenschens, der mit sich bewusst diesen Weg gegangen ist , und Dich aus diesem Zustand (im Gedächtnis und Nervensystem gespeichert) befreit- weil du das Vertrauen dazu findest- mehr und mehr:-) ", Brigitta frommherz.